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gaiac Forschungsinstitut

Modellierung in der Ökotoxikologie

Ökologische Modelle erlangen in der Risikoanalyse von Pflanzenschutzmitteln zunehmende Bedeutung. Die Modellierung wird dabei unterstützend zur Bewertung experimenteller Studien und zur Extrapolation auf komplexe Freilandsituationen eingesetzt.
gaiac verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Anwendung dynamischer Simulationsmodelle (Kompartimentenmodelle, individuenbasierte Modelle). Im Rahmen der ökologischen Risikoanalyse von Pflanzenschutzmitteln bieten wir die Modellierung von Populationen und komplexen Lebensgemeinschaften an. Für spezifische Fragestellungen können die bestehenden Modelle angepasst oder neue Modelle entwickelt werden.

gaiac ist als assoziierter Partner in dem EU-Projekt “Mechanistic Effect Models for Ecological Risk Assessment of Chemicals (CREAM)“ an der Entwicklung weiterer numerischer Populationsmodelle im Rahmen der ökotoxikologischen Risikobewertung beteiligt.

Folgende numerische Modelle können wir momentan anbieten:

Schicksal und Verhalten von Xenobiotika

  • Food Chain Model: Simulation der Bioakkumulation von Pestiziden in aquatischen und terrestrischen Nahrungsketten (Kompartimentenmodell)

Individuenbasierte Populationsmodelle (IBMs)

Aquatische Ökosystemmodelle

  • Komplexes Lebensgemeinschaftsmodell für Seen (StoLaM)

 

Zur Frage der notwendigen Komplexität und Genauigkeit von Modellen für die ökologische Risikobewertung von Pflanzenschutzmitteln siehe:

Preuss TG, Strauss T, Ratte HT (2008): How detailed do we have to model populations to predict extinction probabilities and recovery time? Poster presentation, 18th SETAC-Europe Annual Meeting, Warschau, Polen.

Modellierung