logo

Individuenbasierte Populationsmodelle (IBMs)

In den meisten Modellen werden Populationen oder Gemeinschaften als homogene Einheiten (Kompartimentmodelle) ohne weitere interne Differenzierung in Alterklassen oder Individuen behandelt. In individuenbasierten Modellen (IBM) hingegen werden einzelne Organismen als individuelle Objekte mit ihrem spezifischen Lebenszyklus dargestellt. Der individuenbasierten Simulation liegt eine probabilistische Struktur zugrunde, wobei die zu individuellen Unterschieden führende natürliche Variabilität explizit modelliert wird. Eine individuenbasierte Population setzt sich somit aus sowohl untereinander (z.B. Konkurrenz, Prädation) als auch mit ihrer Umwelt interagierenden Individuen zusammen.

gaiac entwickelt individuenbasierte Modelle sowie Hybridmodelle in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Umweltforschung (RWTH Aachen University).

Folgende Modelle werden aktuell eingesetzt:

gaiac ist als assoziierter Partner in dem EU-Projekt “Mechanistic Effect Models for Ecological Risk Assessment of Chemicals (CREAM) an der Entwicklung weiterer numerischer Populationsmodelle im Rahmen der ökotoxikologischen Risikobewertung beteiligt.

Darüber hinaus beschäftigt sich gaiac auch mit der Frage der notwendigen Komplexität und Genauigkeit von Modellen für die ökologische Risikobewertung.

Preuss T.G., Strauss, T., Ratte, H.T. (2008): How detailed do we have to model populations to predict extinction probabilities and recovery time? Poster presentation, 18th SETAC-Europe Annual Meeting, Warschau, Polen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.